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Fit im Job

                                                           » Halten Sie sich wann immer es geht in der frischen Luft
                                                          auf. Spazierengehen vertreibt Stress und Muskelver-
                                                          spannungen und ist gut für das Immunsystem.
                                                           » Beginnen Sie mit gemütlichen Fahrradtouren oder Wal-
                                                          king. Bevor Sie sich richtig sportlich fordern, sollten Sie
                                                          jedoch einen ärztlichen Check-up durchführen lassen.
                                                           » Genießen  Sie  die  Sonne  und  regen  Sie  dadurch  Ihre
                                                          Serotoninbildung an. Aber Vorsicht: Vergessen Sie
                                                          nicht, Ihre Haut vor der Sonnenbestrahlung zu schüt-
                                                          zen.
                                                           » Stärken Sie Ihren Kreislauf mit Wechselduschen oder
                                                          dem Besuch der Sauna.
                                                           » Trinken Sie ausreichend. Fügen Sie dem Wasserkrug
                                                          eine Zitronenscheibe hinzu, das schmeckt nicht nur
                                                     © Dirima - stock.adobe.com    » Meiden Sie große Mahlzeiten, essen Sie mehrmals klei-
                                                          erfrischend, sondern beinhaltet auch zusätzliches Vita-
                                                          min C.

                                                          ne Portionen.
                                                           » Wählen Sie leichte Speisen wie Obst, Salate und Fisch.
           Fit in den                                      » Grüne, rote und gelbe Gemüsesorten bieten die volle
                                                           » Fügen Sie den Speisen frische Kräuter hinzu.

                                                          Bandbreite an Vitaminen, Mineralien und Spurenele-
           Frühling und                                    » Wenn Sie unter Heuschnupfen leiden, treffen Sie recht-
                                                          menten und sollten daher nicht nur das Auge, sondern
                                                          auch den Gaumen erfreuen.
           Sommer                                          » Schützen Sie sich vor Zecken, die bereits ab März wie-
                                                          zeitig Vorsorge mit antiallergischen Medikamenten.


                                                          der aktiv sind und Krankheiten übertragen können.

                                                        Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Frühling und
                                                        möchte Sie mit dem wohl bekanntesten Frühlingsgedicht
           Wenn der Frühling erwacht, muss sich der Körper auf die  „Er ist’s“ von Eduard Mörike darauf einstimmen:
           anstehende Jahreszeit umstellen und benötigt dafür in der
           Regel 2 – 4 Wochen. Wir alle kennen die Frühjahrsmüdig-  Frühling lässt sein blaues Band
           keit, die mit Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit  wieder flattern durch die Lüfte;
           und Gereiztheit verbunden ist. Die Ursache hierfür liegt  süße, wohlbekannte Düfte
           in der fehlenden Sonnenstrahlung der Wintermonate  streifen ahnungsvoll das Land.
           und dem plötzlichen Temperaturanstieg. Damit Ihr Stoff-  Veilchen träumen schon,
           wechsel wieder so langsam in Schwung kommt und auf die  wollen balde kommen.
           warme Jahreszeit umschaltet, unterstützen Sie Ihren Kör-  Horch, von fern ein leiser Harfenton!
           per mit ausreichender Bewegung im Freien und leichter,  Frühling, ja du bist’s!
           gesunder Ernährung.                          Dich hab ich vernommen!
               Aller Anfang ist schwer! Beginnen Sie daher mit aus-
           giebigen Spaziergängen 2 – 3 mal pro Woche, denn meh-
           rere kleine Zeitfenster, diese aber regelmäßig eingehalten,
           nutzen dem Körper mehr als untrainierte Marathonläufe.
           Motivieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
           die Pausen an der frischen Luft zu verbringen und bieten
           Sie in den Kantinen farbenfrohes Gemüse und Obst an.
           Auf diesem Weg fördern Sie die Serotoninbildung, das
           Glückshormon sorgt für Wohlbefinden und wirkt beruhi-
           gend. Weniger fette und kalorienreiche Speisen lassen so
                                                                                                      Ruth Böhr,
           nebenbei auch noch die Winterpfunde purzeln, was wie-                                      Abteilungsdirektorin,
                                                                                                      Leitende Ärztin,
           derrum die Freude an der Bewegung erhöht.                                                  NLP-Master

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